|= Inhalt =|

Tipps für Lehrer und Schulen

Systemmeldungen:


Bild: pixelquelle.de

  • Achten Sie auf entsprechende Vorkommnisse in Ihrer Schule. Häufig sind derartige Videos und Bilder Gesprächsthema in den Pausen oder im Unterricht.
  • Sensibilisieren Sie Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Medienerziehung über die Auswirkungen und Folgen dargestellter Handynutzung sowie über mögliche Straftatbestände (z.B. § 131 StGB) und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Einzelnen.
  • Vereinbaren Sie unter Einbindung der Eltern- und Schülervertreter klare Regeln über die Nutzung von Handys an Ihrer Schule. Prüfen Sie die Vereinbarkeit dieser Regeln mit dem jeweiligen Schulgesetz Ihres Bundeslandes.
  • Gehen Sie konsequent gegen entsprechende Verstöße gegen die Schul- und Hausordnung vor und wenden Sie ggf. schulrechtliche Maßnahmen an.
  • Beachten Sie bei allen Maßnahmen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Dies beinhaltet auch die Prüfung, ob eine zeitweise Wegnahme des Handys (z.B. bis Schulende) nach dem Schulgesetz in Frage kommt.
  • Beachten Sie, dass Sie die gespeicherten Inhalte auf dem Handy aus Gründen des Datenschutzes nur mit Zustimmung der Schülerin/des Schülers einsehen dürfen.
  • Informieren Sie die Eltern der Schülerin/des Schülers.
  • Informieren Sie die Polizei, wenn der Verdacht einer Straftat vorliegt.


Weitere hilfreiche Tipps zum Thema finden Sie im Internet unter www.handywissen.info (für Eltern und Fachkräfte) und www.handysektor.de (für Jugendliche).

Darüber hinaus haben namhafte Mobilfunkunternehmen Hotlines eingerichtet, über die Eltern und Lehrer Informationen zur Handynutzung durch Kinder und Jugendliche einholen können. Dort erfahren Eltern z. B., wo auf den Handys Gewaltvideos gespeichert werden können und wie sich der Empfang unerwünschter Sendungen deaktivieren lässt. Die Anrufe sind kostenlos.

T-Mobile-Hotline: 0800-3388776 (8 bis 20 Uhr)
Vodafone-Hotline: 0800-1721212 (rund um die Uhr)

|= aktuelle Fälle =|
|= wissenswerte Zusatzinformationen =|