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Polizeiliche Kriminalprävention geht uns alle an

Systemmeldungen:

Sicherheit gehört zu den essentiellen Grundbedürfnissen des Menschen und ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität. Einen grundlegenden Beitrag zur Stärkung der Sicherheit beziehungsweise des Sicherheitsgefühls kann in diesem Zusammenhang die Kriminalprävention leisten. Sie umfasst alle staatlichen und privaten Programme und Maßnahmen, die Kriminalität als gesellschaftliches Phänomen oder auch als individuelles Ereignis verhüten, vermindern beziehungsweise in ihren Folgen gering halten soll.

Kriminalprävention versteht sich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ihr gerecht zu werden, ist nur auf dem Wege einer nachhaltig wirkenden Strategie und eines übergreifenden, integrativen Gesamtkonzeptes möglich. In dessen Verantwortung einbezogen werden sollten neben der Polizei und der Politik auch andere staatliche und nichtstaatliche Stellen wie die Wirtschaft, die Medien und - nicht zuletzt - natürlich auch die Bevölkerung selbst.

Eine wirksame Präventionsarbeit erweist sich mehr und mehr auch als entscheidender Standortfaktor. Wie die Erfahrung zeigt, ist Sicherheit eine unerlässliche Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität. Durch Kooperation auf allen gesellschaftlichen Ebenen trägt Kriminalprävention ganz wesentlich zur Entstehung eines Klimas von Selbstbewusstsein, Toleranz und Solidarität bei, aus dem heraus - auch im ökonomischen Sinne - Sicherheit erwachsen kann.

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